PKN – Was monatlich wirklich zur Verfügung steht
Das PKN-Modell verbindet ein gestaffeltes bedingungsloses Grundeinkommen mit einer schlanken Steuerarchitektur. Ein Teil der wichtigsten Lebensrisiken – Gesundheit, Pflege-Grundschutz, Bildung und Basis-Infrastruktur – wird direkt durch den PKN-Staatshaushalt gedeckt. Erst danach werden die individuellen Budgets an die Menschen ausgezahlt.
Das verfügbare Monatsbudget ist damit kein reines Existenzminimum, sondern ein echtes Gestaltungsbudget: Es zeigt, was nach Steuern und nach Abdeckung der zentralen Gemeinschaftsleistungen jeden Monat für Wohnen, Alltag, Vorsorge, Kinder, Freizeit und digitale Souveränität übrig bleibt.
Einzelperson mit Mindestlohn
Eine vollzeitbeschäftigte Einzelperson mit heutigem Mindestlohn erreicht unter PKN ein verfügbares Monatsbudget von rund 2.750 Euro. Leistungen wie Gesundheits-Grundversorgung, Pflege-Grundschutz sowie Anteile für Bildung und öffentliche Infrastruktur sind bereits durch den PKN-Staatshaushalt abgesichert. Das frei verfügbare Budget von etwa 2.750 Euro kann für Miete, Energie, Lebensmittel, Mobilität, Vorsorge und digitale Souveränität und Freizeit eingesetzt werden. Armut trotz Vollzeitarbeit wird damit strukturell ausgeschlossen.
Einzelperson mit Durchschnittslohn
Eine Fachkraft mit aktuellem Durchschnittslohn verfügt unter PKN über rund 3.875 Euro pro Monat. Auch hier sind Grundschutz in Gesundheit und Pflege sowie wesentliche Infrastruktur- und Bildungsanteile bereits über den PKN-Staatshaushalt gedeckt. Das höhere verfügbare Budget ermöglicht stabile Wohnverhältnisse, geplante Rücklagen, persönliche Weiterbildung und selbstbestimmte Altersvorsorge – ohne Angst vor sozialem Absturz.
Einzelperson mit Spitzeneinkommen
Eine Einzelperson mit einem Bruttolohn von etwa 10.000 Euro erreicht im PKN-Modell ein verfügbares Monatsbudget von rund 8.750 Euro. Die Steuerarchitektur bleibt linear und transparent: Hohe Einkommen tragen mehr zum PKN-Staatshaushalt bei, der Leistungsanreiz bleibt erhalten. Gesundheits- und Pflege-Grundschutz sowie Bildungs- und Infrastrukturanteile sind auch hier bereits durch den PKN-Staatshaushalt gedeckt. Das frei verfügbare Budget ermöglicht hohe Sparquoten, Investitionen und überdurchschnittlichen Konsum bei klar nachvollziehbarer Belastung.
Familie mit Durchschnittsverdienst und zwei Kindern
Eine Familie mit zwei erwerbstätigen Elternteilen (jeweils Durchschnittslohn) und zwei Kindern unter 18 Jahren verfügt im PKN-Modell über ein monatliches Budget von rund 9.550 Euro. Bereits über den PKN-Staatshaushalt abgesichert sind die Gesundheits-Grundversorgung für alle Familienmitglieder, der Pflege-Grundschutz, die öffentliche Bildung sowie zentrale Bereiche der Basis-Infrastruktur wie ÖPNV-Grundangebote und digitale Grundversorgung. Das frei verfügbare Familienbudget ermöglicht angemessenen Wohnraum, hochwertige Ernährung, echte Wahlfreiheit bei Betreuung, Kursen und Vereinsleben, verlässliche private Vorsorge und Teilhabe an Freizeit und Kultur.
Rentnerin oder Rentner
Im PKN-Vollausbau wird die klassische staatliche Rente vollständig durch das bedingungslose Grundeinkommen ersetzt. Eine alleinstehende Rentnerin oder ein Rentner verfügt über ein monatliches Budget von rund 1.300 Euro, nachdem Gesundheits-Grundschutz und Pflege-Grundabsicherung bereits über den PKN-Staatshaushalt finanziert sind. Altersarmut wird damit strukturell vermieden. Zusätzlich vorhandene Ersparnisse, freiwillige Vorsorge oder weitere Einkommen bleiben möglich, ohne durch komplizierte Anrechnungssysteme entwertet zu werden.
Im PKN-System zahlen Rentnerinnen und Rentner keine Steuern auf ihr Grundeinkommen. Es ist die garantierte Basisabsicherung und wird weder angerechnet noch besteuert. Ebenfalls steuerfrei bleiben private Rentenansprüche, die während des Arbeitslebens aus bereits versteuertem Einkommen angespart wurden. Private Vorsorge wird damit nicht bestraft, sondern verlässlich geschützt.
Steuerpflichtig bleiben hingegen zusätzliche Einkünfte wie Kapitalerträge, Dividenden, Mieteinnahmen oder gewerbliche Nebeneinkünfte. Diese werden im PKN-Modell nach den gleichen linearen Steuersätzen behandelt wie bei allen anderen Bürgerinnen und Bürgern – ohne Sonderregeln, Freibeträge oder Ausnahmen. So entsteht ein faires, einfaches und transparentes Steuersystem: Grundsicherung bleibt steuerfrei, Vermögenseinkünfte und Überschüsse leisten einen klaren Beitrag.
Fazit
Das PKN-Modell trennt klar zwischen Leistungen, die solidarisch über den PKN-Staatshaushalt abgedeckt werden, und dem frei verfügbaren Bürgerbudget, das direkt bei den Menschen ankommt.
Vergleich Jahresbeträge – System 2024 vs. PKN-Endausbau (BGE)
Altersgruppe 0–5 Jahre
System 2024: ca. 5.760 € pro Jahr
PKN-Endausbau: 7.800 € pro Jahr
Altersgruppe 6–17 Jahre
System 2024: ca. 6.900 € pro Jahr
PKN-Endausbau: 9.000 € pro Jahr
Altersgruppe 18–25 Jahre
System 2024: ca. 9.600 € pro Jahr
PKN-Endausbau: 16.800 € pro Jahr
Altersgruppe 25–65 Jahre
System 2024: ca. 6.024 € pro Jahr (ohne Unterkunftszuschüsse)
PKN-Endausbau: 14.400 € pro Jahr
Altersgruppe 65–80 Jahre
System 2024: ca. 10.800 € pro Jahr (Grundsicherung/kleinere Renten)
PKN-Endausbau: 14.400 € pro Jahr (keine staatliche Rente zusätzlich)
Altersgruppe 80+
System 2024: ca. 12.000 € pro Jahr (sehr unterschiedlich je nach Pflege)
PKN-Endausbau: 16.200 € pro Jahr (Pflege ausschließlich über BGE + Pflicht-Privatversicherung)
Jahres-Gesamtsummenvergleich der Durchschnittsbezüge aller Altersgruppen
System 2024 (Summe der Vergleichswerte): 51.084 €
PKN-Endausbau (Summe der BGE-Werte): 78.600 €
Hinweise:
Im PKN-System gibt es keine zusätzlichen Rentenzahlungen.
Pflegekosten werden über die verpflichtende Privatversicherung abgedeckt; das BGE bleibt unangetastet.
Gesundheit, Bildung und Basis-Infrastruktur bleiben weiterhin öffentlich finanziert.